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29. & 31. Jänner 2008
19 Uhr

  Symposium „Genie und Arschloch“
Berühmte Namen glänzen. Doch offenbart sich hinter dem Glanz so manche Schattenseite, über die allzu gerne hinweggeblickt wird. Im Vordergrund steht zwar das künstlerische Werk, jedoch dahinter steht allemal ein Mensch, der oftmals nicht frei von Fehlern und Irrtümern ist. Man kann behaupten: Das Werk ist das Ziel. Man kann aber auch entgegnen: Der Mensch erzielt das Werk.
13 Autorinnen und Autoren präsentieren an zwei Tagen Beispiele solcher Künstlerpersönlichkeiten.
Dienstag 29. Jänner:
Wolfgang Müller-Funk: Über den Geniebegriff seit der Romantik
Manfred Chobot: Richard Billinger – Oskar Kokoschka –
Gertrude Stein
Ludwig Laher: Franz Stelzhamer
Hilde Schmölzer: Brecht und die Frauen – Scott und Zelda
Fitzgerald – Knut und Marie-Andersen Hamsun
Charlotte Ueckert: Katherine Mansfield
Mechthild Podzeit-Lütjen: Ernest Hemingway
Helmut Rizy: Johannes Brahms
Donnerstag 31. Jänner:
Judith Gruber-Rizy: Wassiliy Kandinsky & Gabriele Münter
Carl-Ludwig Reichert: Arno Schmidt
Monika Dimpfl: Karl Valentin & Liesl Karlstadt
Tobias Hierl: Gottfried Benn
Rolf Schwendter: Arthur Rimbaud und Claire Goll
Christian Teissl: John Ford
Literaturhaus, 1070 Wien, Zieglergasse 26A
     
13. Februar 2008
19 bis 20 Uhr
  Radio fro 105,0. Lesung aus „Zwischen Landschaft“
Wiederholung am 14.2. ab 14 uhr.
Radio fro ist im Internet über www.fro.at/livestream
sowie im Raum Linz auch über liwest-kabel hörbar
     
21. Februar 2008
19 Uhr
  Frauen lesen Frauen: Hommage an Käthe Leichter
Mitwirkende: Judith Gruber-Rizy, Gertraud Frey, Angelika Raubek, Gabriela Schmoll (Verantwortlich), Hilde Schmölzer
Republikanischer Club – Neues Österreich, 1010 Wien, Rockhgasse 1 (Eingang Café Hebenstreit)
     
7.März 2008
19 Uhr
  Töchter und ihre Mütter – Mütter und ihre Töchter
Lesung und Diskussion zum Frauentag

Grazer Autorinnen Autorenversammlung
Eltern-Kind Beziehungen bergen immer den Keim des Konfliktes in sich. Entsprechend groß ist daher auch ihre Rolle als Thema der Literatur.
Waren es lange Zeit vorrangig Vater – Sohn - Beziehungen, die dargestellt wurden, so verschob sich mehr und mehr der Focus auf Mutter und Tochter. Vor allem die Auseinandersetzung mit den sich rasch verändernden weiblichen Rollenbildern findet ihren Niederschlag in der Literatur.
Fünf Schriftstellerinnen unterschiedlicher Generationen lesen ihre literarischen Arbeiten zum Thema und diskutieren darüber, wie sie die Konflikte im Leben und in ihrer literarischen Bearbeitung sehen.
Mit Elfriede Gerstl, Dine Petrik, Judith Gruber-Rizy, Erika Kronabitter, Marlen Schachinger
Moderation und Organisation: Judith Gruber-Rizy und Marlen Schachinger
Literaturhaus, 1070 Wien, Zieglergasse 26A
     
17. März 2008
19 Uhr
  Divertimento OÖ - Raumdeutungen
Reihe Textvorstellungen Lesungen, Textdiskussion

JUDITH GRUBER-RIZY : Zwischen Landschaft, Texte (Innsalz, 2006)
ONDREJ CIKÁN (Wien) Das Ungeheuer.
Ein oberösterreichisches Romänchen (Verein zur Unterstützung Märchenhaften Theaters, 2007)
GÜNTHER KAIP (Wien) Die Milchstraße, Prosa (Arovell, 2007)
PETER LANDERL (Straßburg) Dunkle Gestalten, Roman (Bibliothek der Provinz, 2007)
Redaktion und Moderation: KATHARINA RIESE
Literarisches Quartier – Alte Schmiede
Schönlaterngasse 9, 1010 Wien
     
24. April 2008
19 Uhr
  Frauen lesen Frauen: Galina Wischnewskaja: Autobiographie
Galina Wischnewskaja, die berühmte Sängerin des Bolschoi-Theaters schreibt nicht nur über ihr Leben, sondern gibt ein Stimmungsbild dieser ganzen Epoche. Sie beschreibt die Situation der Künstler in der Sowjetunion.
Mitwirkende: Judith Gruber-Rizy, Erika Parovsky (verantwortlich), Andrea Pauli, Hilde Schmölzer
Frauensolidarität, 1090 Wien, Berggasse 7
     
8. Mai 2008
19 Uhr
 

Tag der Freiheit des Worts.
Lesung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung
Im Gedenken an den Tag der Bücherverbrennung der Nationalsozialten 1933 lesen Texte zu diesem Thema:
Judith Gruber-Rizy, Helmut Rizy, Ruth Aspöck, Johann Barth, Janko Ferk, Elfriede Haslehner, Mila Haugova, Eva Jancak (Organisation), Axel Karner, Hilde Langthaler, Rudolf Lasselsberger, Lidio Mosca-Bustamante, Thomas Northoff, Peter Pessl, Mechthild Podzeit-Lütjen, Hilde Schmölzer, Karin Schöffauer und Reinholf Schrappeneder
Literaturhaus, 1070 Wien, Zieglergasse 26A

     
28. Mai 2008
19 Uhr 30
  Frauen lesen Frauen: Mütter, Töchter und andere Verwandte
Vier Schauspielerinnen des Ersten Wiener Lesetheaters – „Frauen lesen Frauen“ präsentieren literarische Arbeiten der sechs Autorinnen dieser Gruppe. Die Bandbreite reicht von Lyrik über Prosa zum Drama, vom Geburtsjahr 1933 bis hin zu 1970 ...
Texte von: Judith Gruber-Rizy, Elfriede Haslehner, Hilde Langthaler, Mechthild Podzeit-Lütje, Marlen Schachinger, Hilde Schmölzer
Es lesen: Monika Giller, Andrea Pauli, Angelika Raubek, Gabriela Schmoll
ORF Radiokulturcafe, 1040 Wien, Argentinierstraße 30a
     
9. August 2008
19 Uhr 30
 

Franz Kain 1922-1997: Der zornig Liebende – Vom Wagnis österreichische Geschichte(n) zu schreiben.
Vortrag und Gespräch mit Judith Gruber-Rizy
Anschließend:
Präsentation der Neuausgabe des Romans „Hasenjagd im Mühlviertel“ 
in der Edition Art Science. Lesung und Gespräch von und mit dem Autor Helmut Rizy
Eine Kooperation von Werkraum Abersee, Edition Art Science und dem Museum der Stadt Bad Ischl im Rahmen der Oberösterreichischen Landesausstellung.
Museum der Stadt Bad Ischl, Esplanade 10

     
8. September 2008
20 Uhr
 

Wilde Worte – Literatur, Musik & Kleinkunst
Gast:  Judith Gruber-Rizy
Lesung aus dem neuen Roman „Einmündung“
Gastgeber: Michaela Opferkuh, Franz Hütterer, Richard Weihs
Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien

     
17. September 2008
19 Uhr 30
  Frauen lesen Frauen: „Noch färb ich meine Haare rot“
Lesung aus Elfriede Haslehners Erzählungen und den Gedichtbänden anlässlich ihres 75. Geburtstags
Es lesen: Elfriede Haslehner, Judith Gruber-Rizy (verantwortlich), Helga Eichler, Monika Giller, Heidi Hagl, Hilde Langthaler, Erika Parovsky, Mechthild Podzeit-Lütjen, Gabriela Schmoll, Hilde Schmölzer
Elfriede Haslehner, Jahrgang 1933, lebt seit 1947 in Wien. Sie wird ein Opern-Fan. „Opernsängerin kannst du nicht werden“ und „Ein Mädchen braucht nicht studieren“ - so der Vater. Sie zeichnet gern, singt in Chören, schreibt heimlich Gedichte. Nach der Matura Büroarbeit, Heirat, drei Kinder. Malen und Schreiben, wenn die Kinder in der Schule sind. Mit 42 Trennung vom Ehemann und Beginn eines Philosophiestudiums, Abschluss mit Doktorat 1985. Seit 1971 erschienen 9 Gedichtbände, der Prosaband „Notwehr“ und ein Bändchen Haiku. Übersetzungen ins Englische, Bulgarische und Slowakische. Sie war jahrelang in der Autonomen Frauenbewegung engagiert, u.a. im Wiener Frauenverlag (heute Milena Verlag).
AmerlingHaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien
     
19. September 2008
ab 16 Uhr
  Poet Night
Es lesen unter anderem: Judith Gruber-Rizy, Elfriede Gerstl, Gerhard Ruiss, Beppo Beyerl, Ditha Brickwell, Monika Giller, Christine Huber, Axel Karner, Krista Kempinger, Ilse Kilic, Thomas Northoff, Dine Petrik, Mechthild Podzeit-Lütjen, Richard Weihs, Renata Zuniga
Kulturzentrum Siebenstern, Siebensterngasse 31, 1070 Wien
     
7. Oktober 2008
19h Uhr
  Frauen lesen Frauen: Anna Politkowskaja.
Lesung anlässlich des zweiten Todestages der ermordeten russischen Journalistin.
Mitwirkende: Judith Gruber-Rizy, Erika Parovsky (verantwortlich) und viele andere.
Frauensolidarität, 1090 Wien, Berggasse 7
     
24. Oktober 2008
11 Uhr 40
  ORF Radio Ö 1
Literarische Neuerscheinungen aus Österreich. "Einmündung".
Von Judith Gruber-Rizy (Kitab Verlag). Gestaltung: Stefanie Zussner. Redaktion: Edith-Ulla Gasser
     
29. Oktober 2008
19 Uhr
  Frauen lesen Frauen: Rosa Mayreder
Lesung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung und des Ersten Wiener Lesetheaters
Zum 150. Geburtstag und zum 70. Todestag der wohl herausragendsten Persönlichkeit der österreichischen Frauenbewegung in der Zeit des frühen Wiener Feminismus. Lesung aus Rosa Mayreders Essays und den autobiographischen Schriften.
Mitwirkende: Judith Gruber-Rizy, Christa Nebenführ, Gabriela Schmoll, Hilde Schmölzer (Verantwortlich)
Literaturhaus, 1070 Wien, Zieglergasse 26A
     
12.November 2008
19 Uhr
 

Frauensicht auf … Vergangenheiten
Literarische Blicke auf Vergangenes in vielerlei Hinsicht werfen in Lyrik und Prosa
Judith Gruber-Rizy, Monika Giller, Elfriede Haslehner, Eva Jancak, Hilde Langthaler, Marlen Schachinger, Hilde Schmölzer.
Moderation: Judith Gruber-Rizy
Literaturtage im November
Galerie Heinrich, 1160 Wien, Thaliastraße 12

     

 27. November 2008
 18 Uhr 30

 

FRANZ KAIN UND HERBERT ZAND. ZWEI AUTOREN ÜBER DEN KRIEG 
Vorträge von Judith Gruber-Rizy (Wien) zu Franz Kain und von Raimund Bahr (St. Wolfgang) zu Herbert Zand
Franz Kain (1922-1997) und Herbert Zand (1923-1970) haben sich zeitlebens mit dem Zweiten Weltkrieg auseinandergesetzt, an dem sie als Soldaten auch teilgenommen hatten – der Kommunist Franz Kain war wegen antifaschistischer Propaganda in eine Strafbrigade versetzt worden, Herbert Zand hatte an der Ostfront eine schwere Verletzung erlitten. Gemeinsam ist den beiden auch die enge Verbundenheit mit ihrer Heimat, dem Salzkammergut. Die beiden Autoren gehören zu den zu Unrecht vergessenen Autoren Österreich. Diese Veranstaltung will einen Beitrag zur Wiederentdeckung der beiden Schriftsteller leisten.

Im Anschluss daran liest Helmut Rizy (Wien) aus seinem Roman „Ahasver kehrt zurück“. Mit seinem Roman „Hasenjagd im Mühlviertel“ hat sich Helmut Rizy in die Tradition von Franz Kain gestellt. In seinem neuen Buch „Ahasver kehrt zurück“ zeigt der Autor, wie zwei unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen: ein Israeli, der sich auf der Suche nach seinen familiären Wurzeln der „alten Welt“ annähert, und die ihm begegnenden Menschen, die aus ihrer „Fremdsicht“ den israelisch-palästinensischen Konflikt betrachten.

Eine Veranstaltung der AG Literatur.
Informationen unter 0660 122 53 89 oder editionas@aon.at
Institut für Wissenschaft und Kunst, 1090 Wien, Berggasse 17/1

   
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