Termine 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018
   
 
Montag
21. Jänner 2019
19 Uhr
 

Erstes Wiener Lesetheater
Andreas Tiefenbacher: Der Möchtler

Ein Heimatroman der ganz anderen Art, ein Roman der Schattenseite vielmehr.
Salzkammergut in den 1960er Jahren: Idyllische Urlaubslandschaft für die einen, harte Arbeit bei den Einheimischen - und ein von Heuschnupfen geplagter Bub, der “Möchtler”, der keine Freude an diesem schönen Landstrich haben kann.
Es lesen: Vera Albert, Judith Gruber-Rizy (Textzusammenstellung),
Gabriela Schmoll
Republikanischer Club – Neues Österreich
1010 Wien, Rockhgasse 1 (Eingang Café Hebenstreit)

 

     
Mittwoch
30. Jänner 2019
19 Uhr
 

Erstes Weiner Lesetheater – Frauen lesen Frauen
Christine Lavant: Das Kind

Es lesen: Judith Gruber-Rizy, Heidi Hagl, Traude Korosa, Angelika Raubek, Hilde Schmölzer
Republikanischer Club – Neues Österreich
1010 Wien, Rockhgasse 1 (Eingang Café Hebenstreit)

     
Freitag
22. Februar 2019
19 Uhr - 24 Uhr
 

Grazer Autorinnen Autorenversammlung – Regionalgruppe Oberösterreich
Lange Nacht der GAV Oberösterreich

Es lesen: Judith Gruber-Rizy, Helmut Rizy, Corinna Antelmann, Rudolf Habringer, Bernhard Hatmanstorfer, Johann Kleemayr, Christine Mack, Dominika Meindl, Kurt Mitterndorfer, Stephan Reiser, Renate Silberer, Elisabeth Strasser, Richard Wall, Erich Wimmer und andere.
Organisation: Kurt Mitterndorfer
Arbeiterkammer
4020 Linz, Volksgartenstraße 40

     
Donnerstag
7. März 2019
19 Uhr
 

Erstes Wiener Lesetheater – „Frauen lesen Frauen“
Adrienne Thomas: „Reisen Sie ab, Mademoiselle!“
(Roman)

Dem Roman zugrunde liegen Erlebnisse, Beobachtungen und Erfahrungen während ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten aus Wien quer durch Europa; von ihrer Inhaftierung und "Entlassung" (mithilfe falscher Papiere) aus dem Frauenlager Gurs; ihrer Flucht über die Pyrenäen nach Spanien und Portugal und schließlich Überfahrt und Ankunft in Amerika. Gelesen werden jene Textstellen, in denen Adrienne Thomas über die Ereignisse im März 1938 erzählt: der Anschluss Österreich an Nazi-Deutschland; der Einmarsch der Nationalsozialisten in Wien.
Adrienne Thomas (Pseud. für Hertha Strauch) wurde am 24. Juni 1897 in St. Avold/ Lothringen geboren. Sie stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie, wuchs zweisprachig in Lothringen auf. Während des Ersten Weltkriegs übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Berlin. Mit siebzehn Jahren meldete sie sich freiwillige als Rotkreuzschwester. Nach einer Gesangs- und Schauspielausbildung schrieb sie ihren Antikriegsroman Die Katrin wird Soldat (1930), der sie über Nacht berühmt machte und in 16 Sprachen übersetzt wurde. Als Pazifistin und Oppositionelle gegen den Faschismus gehörte sie zu den ersten AutorInnen, die von den Nationalsozialisten als "unerwünscht" erklärt, deren Werke verboten, deren Bücher verbrannt wurden. 1932 übersiedelte sie in die Schweiz, 1934 nach Paris, dann nach Wien. Als sie 1938 eine Vorladung der Gestapo erhielt, flüchtete sie durch mehrere europäische Länder. Im Frühjahr 1940 wurde sie in Frankreich interniert; später gelang ihr die Ausreise in die USA, wo sie als Journalistin und freie Schriftstellerin arbeitete. 1934 lernte sie Julius Deutsch, den österreichischen Politiker, Spanienkämpfer und Führer des Februaraufstandes von 1934, kennen; sie heirateten 1941. 1947 kehrten sie gemeinsam nach Wien zurück, wo Adrienne Thomas am 7. November starb.
Mitwirkende: Eva Dité, Judith Gruber-Rizy, Heidi Hagl, Traude Korosa (Gestaltung), Angelika Raubek
Republikanischer Club,  1010 Wien, Rockhgasse 1

     
Dienstag
12. März 2019
19 Uhr 30
 

Grazer Autorinnen Autorenversammlung – Regionalgruppe Oberösterreich
Frauenstimmen

Lesung zum Frauentag
Es lesen: Judith Gruber-Rizy, Corinna Antelmann, Renate Silberer
Moderation: Elisabeth Strasser
Eintritt: 8.- €
Theater Phönix Beisl, Wiener Straße 25, 4020 Linz
www.theater-phoenix.at

     
Mittwoch
20. März 2019
19 Uhr
 

Judith Gruber-Rizy liest aus den zuletzt erschienenen Romanen „Eines Tages verschwand Karola“ und „Der Mann im Goldrahmen“. Literaturbuffet Lhotzky
1020 Wien, Rotensterngasse 2

     
Mittwoch
27. März 2019
19 Uhr
 

Erstes Wiener Lesetheater
Franz Kain: Als der Föhn einbrach

Der oberösterreichische Schriftsteller Franz Kain (1922 - 1997) beschreibt in dieser stark autobiographischen Erzählung die Ereignisse in den Märztagen 1938 aus der Sicht von Jugendlichen im Salzkammergut.
Mitwirkende: Vera Albert, Judith Gruber-Rizy (Textzusammenstellung, Gestaltung), Angelika Raubek, Gabriela Schmoll
Werkl im Goethehof , 1220 Wien, Schüttaustraße 1 (U1 Station Kaisermühlen)
www.werkl.org

   
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