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Donnerstag
22. Jänner 2026
18 Uhr |
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Erstes Wiener Lesetheater – Frauen lesen Frauen
Grete Weil : Die kleine Sonja Rosenkranz
Lesung aus dem Erzählband „Spätfolgen“: Sie haben überlebt – Verfolgung durch die Nationalsozialisten, Flucht, den Verlust ihrer Angehörigen und Freunde in den Konzentrationslagern, den Verlust ihrer Sprache, ihrer Kultur.
In der sich langsam etablierenden Friedensgesellschaft Europas können sie nun leben, ganz normal leben wie alle anderen auch? Ihr Kampf ums Überleben, Verfolgung und Flucht haben oft katastrophale Spätfolgen. Ihre Erinnerungen verursachen Schmerz und Leid und nie verheilende seelische Wunden. Im Mittelpunkt der Erzählungen stehen jüdische Frauen, in ihren Erinnerungen gefangen.
Grete Weil, geb am 18.7.1906 in Oberbayern; gest. am 14.5.1999 in München; war jüdischer Abstammung und arbeitete als Schriftstellerin, Übersetzerin, Rezensentin, Fotografin – und Widerstandskämpferin. 1932 heiratete sie Edgar Weil, er wurde am 17. September 1941 im Konzentrationslager Mauthausen ermordet. Grete Weil lebte in einem Haus in Amsterdam – eineinhalb Jahre lang versteckt hinter gefüllten Bücherregalen.
Als Schriftstellerin fühlte sie sich verpflichtet über Vertreibung, Verfolgung, Exil, Flucht und Morde im jüdischen Ghetto und in den Konzentrationslagern zu schreiben. Ihr literarisches Ziel: „gegen das Vergessen anzuschreiben“.
Mitwirkende: Eva Dité, Judith Gruber-Rizy, Heidi Hagl, Traude Korosa (Gestaltung), Angelika Raubek
Amtshaus Wieden, Festsaal, 1040 Wien, Favoritenstraße 18 (U1 Station Taubstummengasse
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Mittwoch
25. Februar 2026
18 Uhr |
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Erstes Wiener Lesetheater - Frauen lesen Frauen
Lily Brett: Alt sind nur die anderen
Fröhlich alt sein im New Yorker Alltag
(Copyright Suhrkamp Verlag Berlin)
Es lesen: Judith Gruber-Rizy, Heidi Hagl (Gestaltung), Elisabeth Krön, Angelika Raubek, Susanna Schwarz-Aschner
Amtshaus Wieden, Festsaal, 1040 Wien, Favoritenstraße 18 (U1 Station Taubstummengasse) |
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Dienstag
19. Mai 2026
19 Uhr |
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Erstes Wiener Lesetheater
Flucht nach Österreich
Die Zweite Republik in Flüchtlingsporträts
„Als Emigrant muss man wissen, wer man ist; dass man in einem fremden Land lebt, dass man nicht seine Muttersprache spricht und: dass man vielleicht Nachteile daraus haben wird. Dann klappt es.“ <Boris K.>
Hg.: Robert Schlesinger/ Melitta H. Sunjic,
Czernin Verlag Wien 2001
Es lesen: Rremi Brandner, Judith Gruber-Rizy, Klaus Haberl und Gabriele Stöger
Auswahl: Vera Albert
Café Zartl: 1030 Wien, Rasumofskygasse 7 |
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Donnerstag
28. Mai 2026
18 Uhr |
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Erstes Wiener Lesetheater - „Frauen lesen Frauen“
Dorothea Zeemann (1909-1993)
„…und neugierig war ich auch“
„Es ging bei uns um die Praxis des Überlebens“
Lebenserinnerungen
Die Schriftstellerin Dorothea Zeemann wuchs in Wien auf, erlebte als Kind und Jugendliche sehr bewusst und Anteil nehmend die politischen Wirren und Umstürze dieser Zeit, und begann früh zu schreiben. Sie lebte ärmlich, unter Künstlern und Schriftstellern und spürte die Bedrohung durch die Nazis. Sie war eine neugierige junge Frau und wollte Bescheid wissen. So kam sie mit ihrem Mann nach Lemberg und wurde dort zur Augenzeugin von Jagden auf Juden.
Mit den Romanen „Das Rapportbuch“, „Das heimliche Fest“, „Eine Liebhaberin“ wird sie zwar ab den 50-er Jahren bekannt, aber den Durchbruch erlebt sie erst mit den zwei Erinnerungsbänden „Einübung in Katastrophen – Leben von 1913 - 1945“ sowie „Jungfrau und Reptil – Leben zwischen 1945 und 1972, Erinnerungen“ in denen sie nicht nur ihr Leben erzählt, sondern auch sehr viel über die politische Entwicklung in Österreich und die Literaturszene dieser Jahre berichtet. Anfang der siebziger Jahre war Dorothea Zeemann auch Generalsekretärin des PEN.
Mit: Eva Dité, Judith Gruber-Rizy (Organisation, Textzusammenstellung), Heidi Hagl, Traude Korosa, Susanna C. Schwarz-Aschner
Amtshaus Wieden 1040 Wien, Favoritenstraße 18,
(U1 Station Taubstummengasse) |
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