Termine 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011
   
 
19. Jänner 2012
19 Uhr
  Frauen lesen Frauen – Erstes Wiener Lesetheater
Ruth Klüger: Weiter leben

Mitwirkende: Judith Gruber-Rizy, Heidi Hagl (verantwortlich), Lilo Perchtold, Angelika Raubek, Gabriela Schmoll, Hilde Schmölzer
Amerlinghaus, 1070 Wien, Stiftgasse 8
     
31. Jänner 2012
19 Uhr
  Erstes Wiener Lesetheater
Im Gedenken an Franz Josef Degenhardt

Mitwirkende: Judith Gruber-Rizy, Helmut Rizy, Helga Eichler, Werner Grüner, Christa Mitaroff, Susanna C. Schwarz-Aschner, Rolf Schwendter (verantwortlich) und viele andere
Kulturzentrum Siebenstern, Siebensterngasse 31, 1070 Wien
     
16. Februar 2012
19 Uhr
 

Frauen lesen Frauen – Erstes Wiener Lesetheater
Milena Jesenska: It's a long way

Politische Reportagen 1939 bis 1942
Milena Jesenska, 1896 in Prag geboren,  ist einigen noch als „Kafka-Geliebte“ bekannt. Aber wer war sie wirklich?

Sie war Schriftstellerin, (Zeitungs-)Herausgeberin, sogar Verlegerin – vor allem aber war sie Journalistin. 1939, nach dem Einmarsch der Nazis in die Tschechoslowakei, schrieb Milena Jesenska politische Reportagen. Sie riskierte ihr Leben, um ihr Volk aufzuklären und zu warnen, versteckte Flüchtlinge in ihrer Wohnung und trug – obwohl keine Jüdin – öffentlich den Judenstern.
Anfang Oktober 1939 wurde sie verhaftet und im Prager Gefängnis „Pankrac“ inhaftiert.  Mangels an Beweisen wurde das Verfahren gegen sie etwa ein Jahr später eingestellt. Die Gestapo entließ sie dennoch nicht: Sie bekam ihren „Schutzhaft-Schein” für das Konzentrationslager Ravensbrück, wo Milena Jesenska am 17.5.1944 starb.

„Meine Vorstellung von Freiheit“, sagte sie oft während ihrer Zeit im Konzentrationslager, „ist ein Beisl irgendwo in der Altstadt von Prag …“ 1995 wurde sie von Yad Vahem mit dem Ehrentitel „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet.

Es lesen: Judith Gruber-Rizy, Heidi Hagl, Traude Korosa (verantwortlich), Hilde Langthaler, Angelika Raubek, Gabriela Schmoll, Hilde Schmölzer
Republikanischer Club – Neues Österreich, 1010 Wien, Rockhgasse 1 (Eingang Café Hebenstreit)

     
21. März 2012
19 Uhr
 

Lyrik im März –
eine Veranstaltung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung

Neben zahlreichen Autorinnen und Autoren der GAV, die eigene Lyrik präsentieren, liest Judith Gruber-Rizy Gedichte von Monika Giller
WERK-Café , 1160 Wien, Neulerchenfelderstraße 6

     
27. März 2012
19 Uhr
  Frauen lesen Frauen – Erstes Wiener Lesetheater
Else Lasker- Schüler ( 1869 – 1945):
Gedichte und Briefe

Else Lasker-Schüler gilt als bedeutende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus. Sie machte sich aber auch als Zeichnerin einen Namen.
1897 veröffentlichte sie in Berlin ihren ersten Gedichtband „Styx“ ( 1902). Mit dem Gedichtband „Meine Wunder“ ( 1911) gelang ihr der Durchbruch. 1932 erhielt sie den Kleist-Preis. Emigration nach Zürich, 1938 Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft. 1939 Emigration nach Palästina, wo sie nach schwerer Krankheit starb.
Anhand von Briefen und Gedichten wird eine Verbindung zu ihrem Leben hergestellt.
Mitwirkende: Judith Gruber-Rizy, Heidi Hagl, Elfriede Haslehner, Elisabeth Krön, Hilde Langthaler, Gabriela Schmoll, Hilde Schmölzer (verantwortlich)
Literaturhaus, 1070 Wien, Zieglergasse 26A
     
2. Mai 2012
19 Uhr
 

Frauen lesen Frauen mit Gast - Erstes Wiener Lesetheater
Märta Tikkanen: Der große Fänger

Märta Tikkanen lebt in Helsinki und schreibt in schwedischer Sprache. Sie erlangte mit mehreren Romanen Bekanntheit. In dieser Erzählung umspielt sie in mythischer, ausgesprochen weiblicher und feministischer Weise auf mehreren Ebenen eine Liebesgeschichte - sowohl zur Landschaft und Kultur Grönlands als auch zu einem ungenannt bleibendem Mann, dem „gefangenen großen Fänger“ des grönländischen Volksliedes.
Mitwirkende: Judith Gruber-Rizy, Heidi Hagl, Hansjörg Liebscher (verantwortlich), Angelika Raubek, Gabriela Schmoll, Hilde Schmölzer
Amerlinghaus, 1070 Wien, Stiftgasse 8

     
19. Juni 2012
19 Uhr
 

Frauen lesen Frauen – Erstes Wiener Lesetheater
Im Rahmen der Bezirksfestwochen Ottakring
Trude Marzik: Zimmer, Kuchl, Kabinett
Eine Selbstbiographie.....

„Zimmer, Kuchl, Kabinett“, das ist die Welt der kleinen Leute und der kleinen Dinge, die, wie alles im Leben, zwei Gesichter haben: liebenswert können sie uns erscheinen, aber auch böse und bedrohlich.
Trude Marzik wuchs in Zimmer, Kuchl, Kabniett auf, in einem Wien, an das sich manche noch erinnern und von dem viele kaum etwas wissen. Es ist ein Wien, das langsam ausstirbt und doch nicht in Vergessenheit geraten wird, weil Trude Marzik es ein für allemal festhält: Bilder, Klänge, Düfte und Schicksale der Vorstadt fügen sich zur Chronik eines Lebens und eines spezifisch österreichischen Lebensgefühls.
Mitwirkende: Judith Gruber-Rizy, Heidi Hagl (verantwortlich), Elisabeth Krön, Angelika Raubek, Gabriela Schmoll, Hilde Schmölzer.
Galerie Heinrich, 1160 Wien, Thaliastraße 12

   
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