Termine 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016
   
 
Donnerstag
12. Jänner 2017
19 Uhr
 

Erstes Wiener Lesetheater:
Franz Kain: Nachrede für Habsburg

3 Erzählungen aus dem Band „Der Weg zum Ödensee“
Der oberösterreichische Schriftsteller Franz Kain (1922 - 1997) hat vor allem in seinem 1973 erschienenen Erzählband „Der Weg zum Ödensee“ versucht, österreichische Geschichte vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs mit Hilfe von Geschichten zu erzählen. Er schreibt dazu in seinem Nachwort: „Die Darstellung erfolgt von der Basis eines zornig Liebenden her, der unter seiner Liebe leidet. Die Wahrheit ist immer nützlich, aber nur selten angenehm. Die Geschichte mit Hilfe von Geschichten zu beleuchten, die im Schatten ihrer Zäsuren wachsen, ist ein Akt nationaler Selbstkritik.“
Die erste Erzählung „Nachrede für Habsburg“ ist eine zynische Abrechnung mit dem Kaiser. „Revolutionsferientage“ schildert die Ereignisse im Februar 1934 im Salzkammergut aus der Sicht von Kindern und die dritte Erzählung, „Gewissheit im Mohn“, beschreibt Franz Kains Zeit bei der Strafdivision 999.
Mitwirkende: Vera Albert, Judith Gruber-Rizy (Textzusammenstellung, Gestaltung), Magdalena Knapp-Menzel, Gabriela Schmoll
Werkl im Goethehof
1220 Wien, Schüttaustraße 1 (U1 Station Kaisermühlen)
www.werkl.org

     
Freitag
20. Jänner 2017
20 Uhr
 

bilder.worte.töne. Art Wallensteinplatz
Ausstellungseröffnung und Lesung:

Judith Gruber-Rizy liest aus dem Roman „Der Mann im Goldrahmen“
Hilde Langthaler: „Im Gegenlicht“
Helmut Rizy: „Im Maulwurfshügel“
Ausstellung:
Spiegelungen: Helmut Rizy (Fotokunst)
Illusion – Desillusion: Richard Langthaler (Holzschnitte und Skulpturen)
Details unter: www.galeriestudio38.at/literatur20
Osteria am Wallensteinplatz
1200 Wien Wallensteinplatz 5

     

Dienstag
24. Jänner 2017
19 Uhr 30

 

Buchpräsentation im Stifterhaus Linz:
Judith Gruber-Rizy: „Der Mann im Goldrahmen“
, Verlag Wortreich
Einführung: Andreas Tiefenbacher
Ruth Aspöck: "Die alte Dichterin, die Literatur und die Kunst", Löcker Verlag
Stifterhaus, 4020 Linz, Adalbert-Stifter-Platz 1

     
Donnerstag
2. Februar 2017
18 Uhr 30
 

Erstes Wiener Lesetheater:
Literatur im Widerstand

Texte von Bertolt Brecht, Erich Fried, Theodor Kramer, Oswalda Tonka, Ari Rath und anderen.
Im Rahmen der Ausstellung „Plakate als Spiegelbild der Zeit“
Es lesen: Judith Gruber-Rizy, Magdalena Knapp-Menzel, Gabriela Schmoll (Zusammenstellung und Gestaltung), Susanna C. Schwarz-Aschner
Bezirksorganisation SPÖ Meidling
1120 Meidling, Ruckergasse 40

     
Donnerstag
9. März 2017
20 Uhr 15
  Neuerscheinungs-Lesung im Theater am Saumarkt:
Judith Gruber-Rizy liest aus dem Roman „Der Mann im Goldrahmen“
Udo Kawasser
Nicole Streitler-Kastberger
Reservierungen unter 05522 – 72 895 oder office@saumarkt.at
Theater am Saumarkt
6800 Feldkirch, Mühletorplatz 1
     
Mittwoch
15. März 2017
19 Uhr 30
 

Erstes Wiener Lesetheater – „Frauen lesen Frauen“
Der Vollmond stand über Erdberg

Aus den Lebenserinnerungen der Wiener Schauspielerin und Schriftstellerin Erne Seder.
Es sind die berührenden Erinnerungen an das Wien der 1930er und 40er Jahre, an eine materiell arme, aber an Erlebnissen reiche Kindheit eines mit Phantasie und Eigenwillen überbegabten Mädchens. Erne Seder wurde Schauspielerin und verfasste daneben Erzählungen, Sketches und Drehbücher. Mehrere Jahre war sie Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. Sie verkörperte zahlreiche Fernsehrollen, darunter die legendäre „Frau Sokol“.
Es lesen: Judith Gruber-Rizy, Heidi Hagl (Gestaltung),
Elisabeth Krön, Angelika Raubek, Hilde Schmölzer
Café Falk,Wagramer Straße 137, 1220 Wien (U1 Station Kagraner Platz)

     
Freitag
31. März 2017
19 bis 23 Uhr
 

Grazer Autorinnen Autorenversammlung:
Lange Nacht der GAV Oberösterreich

Es lesen: Judith Gruber-Rizy, Helmut Rizy, Corinna Antelmann, Rudolf Habringer, Walter Kohl, Ludwig Laher, Dominika Meindl, Kurt Mitterndorfer, Ines Opitz, Christian Steinbacher, Herbert Stöger, Richard Wall, sowie zahlreiche weitere Mitglieder der GAV Oberösterreich.
Posthof - Zeitkultur am Hafen
4020 Linz, Posthofstrasse 43

     
Freitag
7. April 2017
19 Uhr 30
 

Lesung am Gründungsort des Podium:
Judith Gruber-Rizy aus „Der Mann im Goldrahmen“
Gabriele Petricek aus „Parnoramadehnung“
Stadtbibliothek Neulengbach
Im Alten Rathaus
3040 Neulengbach, Hauptstraße 54

     
Dienstag
9. Mai 2017
19 Uhr
 

Erstes Wiener Lesetheater – „Frauen lesen Frauen“
In Memoriam Gabriele Wohmann

Die deutsche Schriftstellerin Gabriele Wohmann (1932 – 2015) schuf seit den 1950er Jahren ein umfangreiches Werk aus Erzählungen, Romanen, Gedichten, Hörspielen, Fernsehspielen und Essays. Ihr Werk hat den Charakter einer fortgesetzten Chronik des Privatlebens und der Konflikte und Beschädigungen, die sich hinter der Fassade des Alltags meist gut situierter Figuren verbergen.  Erfolgreich war Wohmann, deren Bücher in 15 Sprachen übersetzt wurden, vor allem in den 1970er und 1980er Jahren in Westdeutschland. Ihren größten Erfolg beim Publikum erzielte sie mit dem 1974 erschienenen Roman Paulinchen war allein zu Haus, der mehr als 20 Auflagen erlebte und 1981 auch verfilmt wurde.
Mitwirkende: Sigrid Farber, Judith Gruber-Rizy, Angelika Raubek, Gabriela Schmoll (Zusammenstellung und Gestaltung
Amerlinghaus, 1070 Wien, Stiftgasse 8

     
Mittwoch
31. Mai 2017
19 Uhr
 

Erstes Wiener Lesetheater – „Frauen lesen Frauen“
Hermynia zur Mühlen: Ende und Anfang
Ein Lebensbuch
Die Österreicherin Hermynia zur Mühlen (1883 – 1951) war in der Zwischenkriegszeit eine bekannte und äußerst populäre Schriftstellerin. Karl Kraus und Egon Erwin Kisch rühmten ihre Erzählkunst, sie galt als die wohl prägnanteste Exponentin des sozialistisch-aufklärerischen Unterhaltungsromans und der antifaschistisch engagierten Literatur. Als sie nach dem Zweiten Weltkrieg aus der englischen Emigration nach Wien zurückkehren wollte, wurde sie wie viele andere ExilautorInnen  in Österreich jedoch vollkommen ignoriert und bekämpft.
Frauen lesen Frauen nehmen sich dieser inzwischen fast völlig vergessenen österreichischen Schriftstellerin an und lesen aus ihren 1929 erschienenen Lebenserinnerungen „Ende und Anfang“.
Es lesen: Judith Gruber-Rizy (Gestaltung, Textzusammenstellung), Heidi Hagl, Angelika Raubek, Gabriela Schmoll, Rosemarie Wolfik
Republikanischer Club – Neues Österreich
1010 Wien, Rockhgasse 1 (Eingang Café Hebenstreit)

     
Freitag
13. Oktober 2017
18 Uhr
 

Buch und Bild
Dramatische Schnittstellen von Kunst und Leben

Es lesen: Judith Gruber-Rizy, Beatrix Kramlovsky, Egyd Gstaettner.
Moderation: Beatrix Kramlovsky
Podium-Industrieviertellesung 2017
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Mödlinger Kulturtage 2017 statt.
Kunstraum Arcade, Hauptstraße 79, 2340 Mödling

     
Dienstag
31. Oktober 2017
20 Uhr bis 22 Uhr
  Freies Radio Oberösterreich (fro)
Aufzeichnung der Lesung vom 12. Jänner 2017 im Werkl im Goethehof, Wien:
Erstes Wiener Lesetheater:
Franz Kain: Nachrede für Habsburg

3 Erzählungen aus dem Band „Der Weg zum Ödensee“
Der oberösterreichische Schriftsteller Franz Kain (1922 - 1997) hat vor allem in seinem 1973 erschienenen Erzählband „Der Weg zum Ödensee“ versucht, österreichische Geschichte vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs mit Hilfe von Geschichten zu erzählen. Er schreibt dazu in seinem Nachwort: „Die Darstellung erfolgt von der Basis eines zornig Liebenden her, der unter seiner Liebe leidet. Die Wahrheit ist immer nützlich, aber nur selten angenehm. Die Geschichte mit Hilfe von Geschichten zu beleuchten, die im Schatten ihrer Zäsuren wachsen, ist ein Akt nationaler Selbstkritik.“ Die erste Erzählung „Nachrede für Habsburg“ ist eine zynische Abrechnung mit dem Kaiser. „Revolutionsferientage“ schildert die Ereignisse im Februar 1934 im Salzkammergut aus der Sicht von Kindern und die dritte Erzählung, „Gewissheit im Mohn“, beschreibt Franz Kains Zeit bei der Strafdivision 999.
Mitwirkende: Vera Albert, Judith Gruber-Rizy (Textzusammenstellung, Gestaltung), Magdalena Knapp-Menzel, Gabriela Schmoll
Radio FRO 105.0 - Freier Rundfunk Oberösterreich
Der Freie Rundfunk OÖ ist auf der Frequenz 105.0 MHz zu hören oder über Liwest-Kabel bzw. über den Live-Stream
http://www.fro.at/livestream/player.php
   
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